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Journalistin Weiss: „Es ist ok, Jüdin genannt zu werden“

Die Journalistin Alexia Weiss schreibt über das Lebens als Jüdin in Österreich. Manches wird besser. Selbstverständlich ist vieles noch nicht.

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Tag der offenen Tür in der Wiener Synagoge. Die jüdische Gemeinde hat hohe Ausgaben für die Sicherheit. Diese werden noch lange nötig sein. „Eigentlich schade“, meint Alexia Weiss.
© APA

Lebt es sich gut als Jüdin in Wien?

Alexia Weiss: Verglichen mit der Situation in vielen anderen Ländern lebt es sich sehr gut hier. Es gibt eine komplette In­frastruktur, die gibt es in vielen anderen Ländern nicht. Gleichzeitig gibt es von Seiten des Staates ein hohes Sicherheitsbewusstsein. Die jüdischen Einrichtungen werden gut bewacht und gesichert. Man muss keine Angst vor Anschlägen haben. Und insgesamt bemüht sich die öffentliche Hand sehr, gegen Antisemitismus aufzutreten. Dass es manche politische Player gibt, die da ausscheren, steht auf einem anderen Blatt.


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