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Erneut Tote bei Protesten gegen Militärmachthaber in Myanmar

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In Myanmar sind bei Protesten gegen die Militärjunta laut Medienberichten zwei Menschen getötet worden. Zwei Demonstranten sind in der Nacht auf Samstag im Bezirk Tharketa in der Wirtschaftsmetropole Yangon (Rangun) durch Schüsse der Polizei ums Leben gekommen, wie einheimische Medien berichteten. Laut „DVB News“ eröffnete die Polizei das Feuer auf eine Menschenmenge, die sich vor der Polizeistation in Tharketa versammelt hatte, um die Freilassung der Inhaftierten zu fordern.

Unterdessen hatten Aktivisten zu weiteren Protesten am Todestag eines Studenten aufgerufen, dessen Ermordung 1988 einen Aufstand gegen die damalige Militärregierung auslöste. Seit das Militär Anfang Februar die Macht wieder an sich gerissen und die zivile Regierung abgesetzt hat, kommt es praktisch täglich zu Massendemonstrationen. Bei den Protesten werden die Freilassung und Wiedereinsetzung der gestürzten De-Facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi gefordert.

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