Ein Finale zum Vergessen: Wolf nur auf vorletztem Rang

Ski-Freestylerin Lara Wolf kommt bei der WM in Aspen im Slopestyle-Finale nicht über den vorletzten Rang hinaus.

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Lara Wolf konnte im Slopestyle-WM-Finale ihr Potenzial nicht abrufen.
© Matt Power

Aspen – Wie gewonnen, so zerronnen. Mit einem breiten Grinser hatte Lara Wolf den Einzug ins Slope­style-Finale der besten acht quittiert und noch orakelt, welche Tricks sie in der Entscheidung wohl auspacken werde. Letztlich blieb vieles bei einem vom Winde verwehten Finale beim Wollen. Nach einem durchwachsenen ersten Lauf krachte die Paznaunerin bei einem entschieden zu kurz geratenen Double-­Kork-Versuch empfindlich in den Schnee. Ein Sturz, welcher der 20-Jährigen wohl in den Knochen steckte, denn ihr dritter Lauf war schon nach der ersten Rail zu End­e – erneuter Sturz und aus der Traum. Platz sieben unter acht Finalistinnen.

Nico Porteous.
© U.S. Ski & Snowboard

Wie im Traum erging es hingegen Eileen Gu. Kein­e 24 Stunden nach ihrem eindrucksvollen Titel in der Halfpipe war die 17-jährige Chinesin auch im Slopestyle eine Klass­e für sich und schrieb trotz gebrochenen Daumengelenks samt Gipsverband WM-Geschichte. Mehr noch: Am Dienstag im Big Air könnte das in San Francisco geborene Ausnahmetalent das historische Triple perfekt machen. Erst vor sechs Wochen bei den X-Games an gleicher Stelle hatte Gu zweimal Gold und einmal Bronze abgeräumt.

Bei den Herren fixierte der Schweizer Szenestar Andri Ragettli erst im dritten Lauf sein überfälliges Gold und verwies das US-Duo Stevens und Hall auf die Ehrenplätze. (m. i.)

Eileen Gu.
© US Ski and Snowboard

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