Grammy für Megan Thee Stallion als beste Newcomerin

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Die US-Rapperin Megan Thee Stallion (26) ist zum Auftakt der Grammy-Verleihung als beste neue Künstlerin ausgezeichnet worden. Zu Beginn der mehrstündigen Gala in Los Angeles traten in der Nacht auf Montag unter anderen Harry Styles und Billie Eilish auf. In der Nacht auf Montag werden die Grammys zum 63. Mal verliehen. Als Favoritin ging mit neun Nominierungen die US-Sängerin Beyonce ins Rennen um die begehrten US-Musikpreise.

„Wir haben wirklich ein höllisches Jahr hinter uns, aber wir haben es da durch geschafft“, verwies Megan Thee Stallion bei der von Comedian Trevor Noah moderierten Gala auf die Pandemie. Wegen der zugespitzten Corona-Lage in Los Angeles war auch die Grammy-Verleihung von Ende Jänner in den März verschoben worden. Über die Preisträger in den mehr als 80 Kategorien entscheiden rund 13.000 Mitglieder der Recording Academy.

Vor Beginn waren bereits zahlreiche Preisträger in Nebenkategorien bekanntgegeben worden - darunter der Rapper Kanye West, der für sein Album „Jesus Is King“ eine Auszeichnung in einer Kategorie für christliche Musik gewann, und Blue Ivy Carter, die erst neun Jahre alte Tochter der Musiker Beyoncé und Jay-Z, die in der Kategorie „Bestes Musikvideo“ mit „Brown Skin Girl“ zu den Gewinnern gehörte.

Deutsche Grammy-Hoffnungen erfüllten sich nicht. So musste sich der Pianist Igor Levit - der im Vorprogramm auftrat - mit seiner Aufnahme der kompletten Beethoven-Sonaten in der Kategorie „Bestes klassisches Instrumentalsolo“ dem US-Bratschisten Richard O‘Neill geschlagen geben.

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