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Streit nimmt kein Ende: Langkampfen weiter im Agrarkreisel

Agrargemeinschaftsstreit ohne Ende: Die Gemeinde bekämpft einen Behördenbescheid, die Agrarmitglieder ebenfalls. Die offene Frage ist der Haus- und Gutsbedarf.

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Wieder einmal ging es im Langkampfener Gemeinderat um die Agrargemeinschaften.
© Otter

Von Wolfgang Otter

Langkampfen – Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung sollte für Vizebürgermeister Georg Juffinger (Gemeinsam für Langkampfen) ein Schlussstrich gezogen werden. Der seit Jahren tobende Streit um die Agrargemeinschaft Unterlangkampfen sollte endlich abgeschlossen werden. Statt eine Entscheidung des Landesverwaltungsgerichtshofes gegen die Gemeinde weiter zu bekämpfen, wollte er die Frist verstreichen lassen. „Mit Dienstag ist es vorbei“, meinte Juffinger zu seinen Gemeinderatskolleginnen und -kollegen. „Wir müssen das ein für alle Mal klären lassen“, meinte hingegen der SPÖ-Gemeindevorstand Nikolaus Mairhofer. Dabei ging es nicht nur um den Streitwert von 140.000 Euro, sondern um die generelle rechtliche Frage, die dahinter steht. Der Zwist um die aus Gemeindegut hervorgegangene und damit atypische Gemeinschaft in Unterlangkampfen währt schon lange. Mehrere Gerichtsverhandlungen sind bereits ausgefochten. Ausbezahltes Geld musste zurückgezahlt werden, offen sind noch 140.000 Euro. Die beanspruchen die Mitglieder für sich aus dem Titel Haus- und Gutsbedarf. Im Großen und Ganzen geht es dabei um Holz aus dem Gemeinschaftswald.


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