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Gläubigerschützer laufen gegen Pleitenreform Sturm

Neue Sanierungsform ohne Gläubigerschützer: KSV sieht Rechte gekappt und warnt vor „Geheimverfahren“. Kritik auch an Reform bei Privatpleiten.

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Zusätzlich zu den bestehenden Insolvenzverfahren soll eine neue, „vorinsolvenzliche“ Form der Unternehmenssanierung kommen: Gläubigerschützer fühlen sich ausgebootet.
© iStockphoto

Von Max Strozzi

Innsbruck – Die geplante Reform des Insolvenzrechts stößt dem Gläubigerschutzverband KSV sauer auf. Besonders die Konzeption der „Restrukturierungsordnung“ steht in der Kritik. Denn bei diesem Sanierungsverfahren stünden Gläubigerschutzverbände praktisch im Abseits, kritisiert Tirols KSV-Chef Klaus Schaller: „Hier werden die Rechte der Gläubigerschutzverbände extrem beschnitten“, sagt er. Der entsprechende Gesetzesentwurf ist in Begutachtung.


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