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Warten auf Bund: Tiroler Campinggesetz steckt in der Warteschleife

Anfang Februar eiligst beschlossen, ist die Camping-Novelle immer noch nicht in Kraft, kritisiert die Liste Fritz. Gesetz dreht Extrarunde in Wien.

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Mit der Camping-Novelle sollen Anzahl und Größe der Mobilhomes beschränkt werden. Betreiber kritisierten das Ausmaß der Beschränkungen.
© Foto Rudy De Moor

Von Max Strozzi

Pettneu – Am 4. Februar wurde im Landtag im Eiltempo das Tiroler Campinggesetz novelliert: nach dringlicher Regierungsvorlage und ohne Begutachtung – alles sollte schnell gehen. Grund für die Novelle waren die Pläne der niederländischen Europarcs, auf Campingplätzen in Pettneu und Leutasch flächendeckend Luxus-Mobilhomes aufzustellen, sie für jeweils bis zu 400.000 Euro an Anleger zu verkaufen und als so genanntes Investorenmodell an Urlauber zu vermieten. Besonders die Liste Fritz hatte deshalb auf eine Gesetzesänderung gedrängt, auch die Landesregierung sah diese Projekte kritisch und drückte aufs Tempo, um Mobilhomes auf Campingplätzen zu beschränken. Was bei Betreibern auf Kritik stieß.


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