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Edgar Kopp: Ein halbes Jahrhundert in der Rumer Gemeindepolitik

Wer „Urgestein“ Edgar Kopp in Rum nachfolgt, steht am 22. März fest. Die SPÖ hält sich „bewusst bedeckt“, für die VP kandidiert Franz Saurwein.

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Szenen einer langen Politlaufbahn: Edgar Kopp (o., 3. v. l.) mit Bundeskanzler Bruno Kreisky, bei der Amtsübergabe 1987 mit Vorgänger Hans Tanzer (l.) und vor seiner Wirkungsstätte, dem Gemeindeamt.
© Fotos: MG Rum

Von Michael Domanig

Rum – Hier ist der Begriff „Ära“ wirklich keine Übertreibung: Als Edgar Kopp 1987 sein Amt als Rumer Bürgermeister antrat, waren manche heutigen Tiroler Ortschefs, von Dominik Mainusch (Fügen) bis Georgios Chrysochoidis (Leutasch), noch gar nicht geboren. Unter den aktuellen Bürgermeistern in Tirols 279 Gemeinden gibt es nur zwei mit einer noch längeren Dienstzeit, nämlich Ernst Schöpf (Sölden) und Heinrich Scherl (Fendels), die beide seit 1986 ihr Amt versehen.

Am Montag hat Kopp (SP Rum und Parteifreie), der das Gesicht der heute zehntgrößten Gemeinde des Landes vielfältig geprägt hat, im Gemeinderat seinen – bereits am 8. März eingereichten – Amtsverzicht bekannt gegeben, nach 34 Jahren als Bürgermeister und rekordverdächtigen 53 Jahren im Gemeinderat. Es sei „üblich, ein Jahr vor der nächsten regulären Wahl den Weg freizumachen, damit der Nachfolger sich einarbeiten kann“, meint Kopp (82) lapidar.


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