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Ungebrochene Beliebtheit: Zivis als Säule im Rettungsdienst

2020 wurden in Tirol 1220 Zivildiener zugewiesen. Rund 43 Prozent leisteten dabei im Rettungswesen ihren Dienst ab, fast ein Viertel in der Sozial- und Behindertenhilfe.

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Gäbe es den Zivildienst nicht, würden Organisationen wie dem Roten Kreuz wichtige Ressourcen fehlen. Dieses Bild stammt aus der Vor-Corona-Zeit, mittlerweile ist das Tragen von Masken obligatorisch.
© ÖRK/Kellner Thomas

Von Nikolaus Paumgartten

Innsbruck – Der Zivildienst in Tirol erfreut sich ungebrochener Beliebtheit. Im vergangenen Jahr haben laut Ministerium in Tirol 1042 Männer eine Zivildiensterklärung abgegeben – das entspricht rund neun Prozent aller in Österreich abgegebenen Zivildiensterklärungen. Das sind vor allem dann verhältnismäßig viele, wenn man berücksichtigt, dass es in Tirol um 21 Prozent weniger taugliche Wehrpflichtige gab. Anteilsmäßig haben sich also mehr Männer (+6 %) für den Zivildienst entschieden als im Jahr davor.


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