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Bau der Luegbrücke in Gries braucht keine Umwelt-Prüfung

Ministerium gibt Asfinag-Feststellungsantrag auf keine Umweltverträglichkeitsprüfung für neue Luegbrücke in Gries statt. Bürgerinitiative im Petitionsausschuss.

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Die Luegbrücke der Brennerautobahn bei Gries am Brenner. Eine UVP-Pflicht besteht beim Projekt nicht.
© Foto TT/Rudy De Moor

Von Manfred Mitterwachauer

Gries am Brenner, Wien – Die so genannte „Generalerneuerung“ der Luegbrücke im Wipptal benötigt keine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Zu diesem Schluss ist nun das Verkehrsministerium in jenem Bescheid gekommen, den es gestern an alle Verfahrensbeteiligten verschickte.

Wie berichtet, hatte der Autobahnbetreiber Asfinag in Wien einen Antrag auf Feststellung keiner UVP-Pflicht gestellt. Das war bereits im September des Jahres 2019. Die Luegbrücke, immerhin mit rund 1,8 Kilometern Länge die längste im bundesweiten Autobahnnetz, sei an ihrem Lebensende angekommen und deshalb neu zu errichten. Für laut aktuellem Planungsstand rund 220 Millionen Euro. Die Brücke soll in diesem Zuge um zwei Pannenstreifen vergrößert werden.


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