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Erstaunlicher Run auf die Informatik-HTL in Reutte

Extreme Resonanz auf Informatik-HTL: Jeder siebte Außerferner Jugendliche des Jahrgangs hat sich für Herbst angemeldet.

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Die erst im Herbst 2020 gestartete HTL für Wirtschaftsingenieurwesen mit Betriebsinformatik erfreut sich eines besonderen Zulaufs.
© Helmut Mittermayr

Von Helmut Mittermayr

Reutte, Innsbruck – Der 17. März ist heuer in Tirol der letzte Poststempeltag, an dem die Schulbehörde die Verständigungen an Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern verschicken muss, um ihnen mitzuteilen, ob sie an einer Schule Aufnahme gefunden haben oder abgelehnt werden mussten. In einem Fall wird dieses Datum verstreichen. Nämlich bei der HTL Reutte, besser gesagt der „dislozierten Klasse Reutte der HTL Anichstraße“. Wobei aus der Innsbrucker Außenstelle, die in der Handelsakademie in Reutte untergebracht ist, bald mehrere Klassen werden könnten.

Denn die Anmeldung für den erst im Herbst 2020 gestarteten Schultypus Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Betriebsinformatik ist enorm – für Außerferner Verhältnisse. Gleich 45 Interessierte, alle aus dem Bezirk Reutte, haben sich beworben. Alle bringen auch schulisch die Voraussetzungen mit. Eigentlich wären nun einfach zwei erste Klassen ab Herbst 2021 zu öffnen. Was in einem normalen Schulbetrieb ein schulautonomer Fingerschnipper wäre, löst hier hingegen von Innsbruck bis Wien Nachdenken aus.


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