Welttag gegen Rassismus: Land Tirol sagt Diskriminierung Kampf an

Landesrätin Gabriele Fischer (Grüne).
© Land Tirol /Berger

Innsbruck –„Rassismus verhindert die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen an einer Gesellschaft“, betonen Integrationslandesrätin Gabriele Fischer und die Antidiskriminierungsbeauftragte des Landes, Isolde Kafka, anlässlich des heutigen Welttags gegen Rassismus. Ein starkes Instrument, um Rassismus auf institutioneller Ebene entgegenzuwirken, sei das Tiroler Antidiskriminierungsgesetz, das öffentliche Stellen wie das Land und Gemeinden zu diskriminierungsfreiem Verhalten, etwa auch hinsichtlich ethnischer Zugehörigkeit, verpflichtet.

„Die Servicestelle Gleichberechtigung und Antidiskriminierung legt ein Augenmerk darauf, bewusstes oder unbewusstes diskriminierendes Verhalten von Behörden und diskriminierende Auslegung und Anwendung von Vorschriften aufzudecken“, sagt Kafka. So habe etwa bei sozialen Vergünstigungen eine Diskriminierung für Personen mit einem Daueraufenthaltstitel beendet werden können. „In anderen Fällen konnte der Zugang zu Wohnraum für langjährig aufenthaltsberechtigte Drittstaatsangehörige ermöglicht werden“, weiß Kafka. (TT)

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