Nebel verhindert derzeit Super-G-Rennen in Lenzerheide

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Wegen Nebels ist eine programmgemäße Abwicklung der beiden Super-G beim alpinen Ski-Weltcupfinale in Lenzerheide nicht möglich. Der Start der Frauen wäre für 9.30 Uhr vorgesehen gewesen, jener der Herren für 11.00 Uhr. Die nächste Entscheidung über das weitere Vorgehen fällt nun um 11.00 Uhr. In der Nacht war erneut Neuschnee dazugekommen, wodurch umfassende Pistenarbeiten nötig waren. Bereits fest steht, dass vom Reservestart gefahren würde, Vorrang haben die Damen.

„Wir haben mehr Schnee in der Nacht bekommen als erwartet, und nun kommt auch der Nebel zurück. Es wird wieder ein herausfordernder Tag. Im Moment ist es unmöglich“, sagte Markus Waldner, der FIS-Chefrenndirektor der Herren. Angepeilt wird nun ein Start der Damen für 13.00 Uhr, die Herren wären dann möglicherweise um 14.00 Uhr an der Reihe. Gemäß Wetterprognose sieht es allerdings derzeit nicht danach aus, dass die Durchführung von Rennen möglich sein wird.

Im Super-G führt Weltmeister Vincent Kriechmayr die Wertung an, er könnte als erster Österreicher seit Hannes Reichelt im Jahr 2008 die kleine Kristallkugel holen. Der 29-Jährige hat 83 Punkte Vorsprung auf den Schweizer Marco Odermatt. Bei den Damen steht die Schweizerin Lara Gut-Behrami als Disziplinsiegerin fest.


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