Beim SK Rapid werkt auch ein Tiroler Adlerauge in der Scouting-Abteilung

Rapid ist anders. Das beweist auch die Tatsache, dass die Hütteldorfer eine mehrköpfige Scouting-Abteilung stellen, deren Chef aus Tirol kommt.

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Tiroler Chefscout beim SK Rapid: Matthias Ringler.
© Red Ring Shots

Innsbruck – Wenn am Sonntag (17 Uhr) im Kampf um ein Ticket fürs Meister-Play-off das Heimspiel der WSG Tirol gegen Rapid im Tivolistadion angepfiffen wird, ist nur die Vereinsfarbe (Grün-Weiß) gleich. Auf der einen Seite steht der Fast-Absteiger aus Tirol, den erst die Insolvenz über den SV Mattersburg gerettet hat, auf der anderen Seite der Rekordmeister aus Wien, der Salzburg jagen will.

Rapid ist anders. Das beweist auch die Tatsache, dass die Hütteldorfer eine mehrköpfige Scouting-Abteilung stellen, deren Chef aus Tirol kommt: Gestatten, Matthias Ringler (30) – einst in jungen Jahren selbst Regionalliga-Kicker beim SC Schwaz, ehe sich der Magister der Betriebswirtschaft vom Scout für Westösterreich Anfang 2017 zum Chefscout des SK Rapid hochdiente und auch schon ferne Länder (Brasilien, Japan) für grün-weiße Beobachtungstouren bereiste.

„Für ganz oben ist es sich bei mir im Kicken nicht ausgegangen. So ehrlich muss man sein“, notiert Ringler. Der Sprung ins Fußball-Profigeschäft – seit vier Jahren lebt er in Wien – ist ihm dennoch gelungen: „Wir müssen in der Scouting-Abteilung im Hintergrund die Dinge am Laufen halten, um eine Rapid-würdige und konkurrenzfähige Mannschaft stellen zu können“, spielt er, wie es auch schon Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund im Gespräch mit der Tiroler Tageszeitung tat, darauf an, dass man auch auf etwaige Abgänge vorbereitet sein müsse. Der WSG Tirol, der er in dieser Saison schon oft auf die Beine sah, streut Ringler Rosen: „Man muss ihnen gratulieren, wie sie aus einem ,Absteiger‘ eine interessante Bundesliga-Mannschaft geformt haben.“

Mit dem in Deutschland geborenen Wörgler Mike Rettkowski stellt Tirol in der Bundesliga beim LASK einen weiteren Chefscout. (lex)

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