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Neue Initiative gegen Lkw-Transit auf der Drautalbundesstraße

Ein Zusammenschluss von 19 Bürgerinitiativen und Umweltorganisationen aus Südtirol, Osttirol und Oberkärnten fordert ein Transit-Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen auf der B100 Drautalbundesstraße.

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Am Mitteregger Kreuz in Lienz treffen sich heute um 13 Uhr die Fridays-For-Future-Gruppen aus Lienz und Spittal zu einer Kundgebung.
© Blassnig Christoph

Von Christoph Blassnig

Lienz – Der schwere Güterverkehr hat den Bezirk Lienz schon lange als Ausweichroute für sich entdeckt. Mag die B100 Drautalbundesstraße auf ihrem Weg von der A10 Tauernautobahn in Kärnten über Lienz bis nach Oberitalien auch immer noch einige Stolpersteine wie die Ortsdurchfahrt von Sillian aufweisen, jahrzehntelange Bestrebungen für einen Ausbau der Straße lassen die Hindernisse doch schrittweise weniger werden.

„Die B100 wird in Kärnten weiter ausgebaut, und das hat natürlich Auswirkungen auf das Osttiroler und Südtiroler Pustertal“, warnt etwa die Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik seit Jahren. Sie spricht sich für einen massiven Ausbau der Schieneninfrastruktur nach Süden aus und denkt laut über Lenkungsmaßnahmen wie Nachtfahrverbote oder Lkw-Durchfahrtsverbote nach. In dieses Horn stoßen nun auch 19 lokale Verkehrsinitiativen und Umweltorganisationen in Osttirol, Südtirol und Ober­kärnten, die sich zusammengeschlossen und ein gemeinsames Positionspapier vorgelegt haben.


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