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Nach Koalitionsaus: BM Willi warnt vor teuren Großprojekten in Innsbruck

Die Parteien sind zuversichtlich, dass nach dem Koalitionsaus Sachpolitik gemacht wird. Die Klubobleute beraten über Arten der Zusammenarbeit.

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Das Podium im Innsbrucker Gemeinderat bleibt weiterhin männlich besetzt: BM Willi, Vize-BM Lassenberger, Vize-BM Anzengruber (v. l.).
© Thomas Boehm / TT

Von Denise Daum

Innsbruck – Betrauert wurde das Ende der Koalition in Innsbruck gestern von keiner Partei. Ganz im Gegenteil. Für viele politische Akteure fühlt es sich an wie ein Befreiungsschlag. Auch Bürgermeister Georg Willi (Grüne) zeigt sich „erleichtert, dass nun Klarheit herrscht“. Dass 28 Mandatare vor der Abstimmung des grünen Abwahlantrags gegen FPÖ-Vizebürgermeister Markus Lassenberger demonstrativ den Saal verlassen haben, war für Willi ein Sittenbild. „Das bringt auf den Punkt, wie es sich in den vergangenen drei Jahren abgespielt hat: Es gibt Leute, die buggeln, und andere, die sich der Verantwortung entziehen und unnötig reingrätschen.“


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