Biathletin Hauser im letzten Saisonsprint Fünfte

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Biathletin Lisa Hauser hat am Freitag im letzten Sprint der Weltcupsaison einen weiteren Podestplatz nicht weit verfehlt, die Vizeweltmeisterin sicherte sich nach einer Strafrunde als Fünfte aber eine gute Ausgangsposition für die Verfolgung am Samstag. Denn im Sprint lag sie nur 16,4 Sekunden hinter Seriensiegerin Tiril Eckhoff. Auf den Rang drei fehlten rund zehn Sekunden. Eckhoff feierte trotz eines Schießfehlers ihren 13. Saisonerfolg, den siebenten in Serie im Sprint.

Die bereits als Weltcupgesamtsiegerin feststehende Norwegerin gewann 2,5 Sekunden vor der fehlerfreien Südtirolerin Dorothea Wierer. Dritte wurde 6,7 Sekunden zurück Eckhoffs Landsfrau Ingrid Landmark Tandrevold, die ebenfalls alle zehn Scheiben getroffen hatte. Knapp vor Hauser lag auch noch die Französin Anais Chevalier. „Mit nur einem Fehler am Schießstand hat das heute für mich eigentlich richtig gut gepasst. Damit habe ich mir eine perfekte Ausgangsposition für die Verfolgung geschaffen, und das war für mich heute fast das Wichtigste“, meinte die Kitzbühelerin.

Julia Schwaiger (42./2 Strafrunden) und Dunja Zdouc (46./1) kamen hingegen in einem Rennen mit knappen Zeitabständen diesmal nicht unter die besten 30. Katharina Innerhofer verpasste mit vier Strafrunden als 82. die Verfolgung deutlich, damit ist ihre Saison vorzeitig beendet.

Für Weltmeisterin Hauser geht es im Jagdrennen hingegen noch um ihren achten Podestplatz des Winters. Im abschließenden Massenstart am Sonntag kämpft die Weltmeisterin als aktuell Dritte sogar noch um die kleine Kristallkugel. Die Kristalltrophäe im Einzel hatte sie sich schon bei der WM gesichert.

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