Ingo Schulze erhält den Preis der Literaturhäuser 2021

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Ingo Schulze erhält den heurigen „Preis der Literaturhäuser“, der jährlich vom Netzwerk der deutschsprachigen Literaturhäuser verliehen wird. Schulze folgt damit auf Marlene Streeruwitz, die sich im Vorjahr über die Auszeichnung freuen konnte. Der Preis wird seit 2002 an Autoren für „herausragende Text-Qualität in Verbindung mit bemerkenswerten Auftritten“ vergeben. Verbunden ist die Auszeichnung mit einer Lesereise durch die Literaturhäuser des Netzwerks sowie 20.000 Euro.

Seit 1995 Ingo Schulze sein erstes Buch „33 Augenblicke des Glücks“ veröffentlichte, hat sich der gebürtige Dresdner alsbald als Experte für die Zeit der DDR, der Wende- und Nachwendezeit etabliert. Zu seinen zentralen Werken gehört etwa „Simple Storys“ (1998), „Neue Leben“ (2005) oder „Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst“ (2017). Zuletzt erschien im Vorjahr sein Roman „Die rechtschaffenen Mörder“ (2020), mit dem der Schriftsteller auch für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war.

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