Pensionsantrittsalter bei Beamten steigt

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Das Pensionsantrittsalter bei Beamten steigt. Das zeigt der am Freitag veröffentlichte Monitoringbericht für den öffentlichen Dienst. Demnach gingen die Bundesbeamten im Vorjahr im Schnitt mit 62,9 Jahren in den Ruhestand. Damit betrug der Anstieg gegenüber 2019 0,5 Jahre. Zurückzuführen ist das allerdings möglicherweise auf einen pandemie-bedingten Einmaleffekt.

In dem vom Beamtenministerium veröffentlichten Report wird nämlich darauf hingewiesen, dass die Zahl der Dienstunfähigkeitspensionen ungewöhnlich stark zurückgegangen ist. Dieses Minus von 28 Prozent könnte im Zusammenhang mit den Corona-Umständen liegen und Nachzieheffekte in den kommenden Jahren haben.

Insgesamt ist jedoch zu vermerken, dass durch die diversen Pensionsreformen seit Anfang des Jahrhunderts ein stetiger Trend nach oben zu verzeichnen ist. Denn 2003 lag das Antrittsalter noch bei 58,3 Jahren, also rund viereinhalb Jahre unter dem gegenwärtigen. Im „Fünf-Jahres-Vergleich“ ist auch immerhin ein Plus von 1,2 Jahren entstanden.

Am frühesten in den Ruhestand treten wohl ihrer Tätigkeit geschuldet Mitglieder der Exekutive. Sie waren zuletzt im Schnitt mit 60,4 Jahren in Pension gegangen. Am Längsten im Job bleiben Lehrer, die erst mit 64,2 Jahren den Ruhestand antreten. Allerdings hatten die Pädagogen im Vorjahr das stärkste Plus bei Neuzugängen, der Wert stieg im Vergleich zum Jahr davor um 146.

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Der größte Anteil jener, die mit dem Regelpensionsalter in den Ruhestand wechseln, findet sich bei den Richtern. 59,9 Prozent gehen mit 65 oder später in Pension. Bei den Lehrern sind es 54 Prozent. Mit 32 Prozent ist dieser Wert bei der Exekutive deutlich niedriger.


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