TI scheiterte im Halbfinale an Graz: „Wir haben sie lange sekkiert“

Die TI-Volleyballerinnen mit Elisa Caria (blau) mussten sich im AVL-Halbfinale gegen Graz mit 1:3 geschlagen geben.
© Michael Kristen

Der Favorit wackelte, aber er fiel nicht. Im zweiten Halbfinalspiel der Austrian Volley League (AVL) der Damen musste sich TI-abc-fliesen-Volley am Samstag in der USI-Halle gegen UVC Graz mit 1:3 (12, -27, -22, -13) geschlagen geben und verlor damit die Best-of-three-Serie 0:2.

Die Tirolerinnen, die sich erstmals seit sechs Jahren wieder bis in die Vorschlussrunde smashten, durften nach starkem Beginn auf die Sensation hoffen. „Im ersten Satz haben wir die Graze­r­innen kalt erwischt. Die lange Anreise war sicher ein Faktor“, meinte TI-Obmann Michael Falkner, der auf Verbesserungen im Vergleich zum ersten Spiel hinwies. „Es war eine große Leistungssteigerung zum 0:3, nicht wiederzuerkennen!“

„Wenn wir den zweiten Satz für uns entscheiden, gewinnen wir“

Im zweiten Satz ging es eng zur Sache, letztlich setzten sich die Gäste 29:27 durch. „Wenn wir den zweiten Satz für uns entscheiden, dann gewinnen wir“, sagte Falkner der vergeblich hoffte, dass die Partie einen „neuen Drive“ erhielt. „Wir haben sie lange sekkiert und auch im dritten Satz immer wieder geführt.“

Letztlich setzten sich die steirischen Routiniers gegenüber den jungen Tirolerinnen durch. „In der Schlussphase sind sie uns davon, da war die Luft draußen“, resümierte Falkner, der dennoch stolz auf die Darbietung der TI-Damen rund um Martyna Walter sein konnte.

Der Blick bei den Hellblauen ist nach vorne gerichtet. Der Fokus liegt auf dem ersten Spiel um Platz drei (3. April). Es geht gegen Linz oder Sokol/Post. „Die Wienerinnen wären uns lieber!“, so Falkner. Wer auch immer die Gegnerinnen sein werden – sie sollen sich warm anziehen. (ben)


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