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Tirol ist anders: Situation in Spitälern ist stabil

Während Wiener Intensivmediziner Alarm schlagen, stellen ihre Kollegen in Tirol nur einen langsamen Anstieg bei Covid-Patienten fest. Derzeit werden in Tirol 23 intensivmedizinisch behandelt, im November waren es 80.

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Das Briten-Virus hat sich auch in Tirol von Mitte Februar bis Mitte März nachweislich gegenüber der Südafrika-Mutation durchgesetzt.
© APA/WALTRAUD GRUBITZSCH

Von Anita Heubacher

Wien, Innsbruck – Bei der Belegung der Intensivbetten mit Covid-Kranken manifestiert sich ein Ost-West-Gefälle. Während die Wiener Spitäler laut APA einen neuen Höchststand erreichten, ist die Situation in Tirol weiter stabil. Es gebe zwar einen leichten Anstieg seit 15. März bei den Covid-Patienten, dieser sei aber noch nicht bedrohlich, sagt der Leiter der Internistischen Intensivstation an der Innsbrucker Universitätsklinik, Michael Joannidis. Er koordiniert alle Intensivbetten in Tirol. Mit Stand gestern Nachmittag mussten in Tirol 23 Patienten intensivmedizinisch behandelt werden, 15 davon an der Innsbrucker Klinik. Höchststand im November waren 80 Intensivpatienten in Tirol.


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