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Vom Eigenbedarf zur Manufaktur: Wo in Thaur der Chili wächst

Da Manuel Glatzl vom Chili im Supermarkt nicht überzeugt war, hat er vor sechs Jahren angefangen, die scharfe Frucht selbst anzubauen. Der Chili aus Thaur ist heiß begehrt.

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In Thaur hat Glatzl vor seiner Haustüre ein „Selbstbedienungskastl“ mit seinen verschiedenen Gewürzmischungen.
© Glatzl

Von Manuel Lutz

Innsbruck – Schon seit seiner Kindheit interessiert sich Manuel Glatzl für das Kochen. Gute Gewürze waren dem Thaurer dabei immer wichtig. „Auch ein bisschen Schärfe muss sein“, ist für den 33-Jährigen klar. Da ihn der Chili aus dem Supermarkt jedoch nicht überzeugte, entschloss sich Glatzl vor über sechs Jahren, selbst die feurige Frucht zu züchten. „Überall sind Geschmacks- und Konservierungsstoffe drinnen. Das wollte ich einfach nicht in meinem Essen haben. So wie manche daheim Tomaten anbauen, habe ich angefangen, in vier Blumenkübeln ein paar Sorten Chili zu züchten“, erinnert sich der IT-Techniker zurück.


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