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Reuttener Rettung mit Herzpatient in Füssen die Grenzen aufgezeigt

Weil ein „Wisch“ fehlte, musste das Rote Kreuz 30 Minuten an der Grenze warten. Anschließend wurde der Patient in Füssen sofort operiert.

Am alten Grenzübergang Ziegelwies/Füssen war für die Rettungsfahrt aus dem Außerfern Schluss, obwohl die Zeit drängte.
© Mittermayr

Von Helmut Mittermayr

Grän, Reutte, Füssen – „Muss ich jetzt sterben?“ Ein 77-jähriger Deutscher war verzweifelt, als die Reuttener Rettung mit ihm an Bord an der Grenze Ziegelwies in Füssen nach längerem Hin und Her zurückgewiesen wurde. Ein Papier würde fehlen, die Einreise sei nicht möglich, wurde den Außerferner Rettungssanitätern von der deutschen Polizei an der Grenze beschieden. Der Rot-Kreuz-Wagen drehte um und fuhr bis zum MPreis in Pinswang zurück, wohin ein zweites Rettungsauto das fehlende Papier von der Rot-Kreuz-Bezirkszentrale aus Reutte anliefern sollte. Fast 30 Minuten vergingen, bis die Rettung diesmal mit allen Unterlagen ausgestattet durchgelassen wurde und die Fahrt ins Herzklinikum Füssen, offizieller Vertragspartner der Tiroler Krankenkassen, fortgesetzt werden konnte.


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