Schwierige Spendensuche für das Tshumbe-Projekt

Während vor allem die Hungersnot im Kongo immer größer wird, stößt das Hilfsprojekt von Manuela Erber-Telemaque aus Going an seine (finanziellen) Grenzen.

Manuela Erber-Telemaque mit den Kindern von Tshumbe.
© Zukunft für Tshumbe

Von Michael Mader

Going a. W. K. – „Die Not im Kongo wird immer größer und durch Covid-19 ist es für uns als Organisation enorm schwer, in dieser Zeit ohne Events usw. die notwendigen Spenden zu erhalten“, lautet der Hilferuf von Manuela Erber-Telemaque.

Wie berichtet, setzt sich die Goingerin mit ihrem Hilfsprojekt „Zukunft für Tshumbe“ seit mehr als acht Jahren für die dortige Bevölkerung ein, hat einen Kindergarten, eine Grundschule und eine Krankenstation errichten lassen. Aber auch ein Garten- und Kochprojekt, eine Nähwerkstatt und eine Tischlerei bzw. Zimmerei wurden aufgebaut. Rund 70 Mitarbeiter werden mit Essen und Medizin versorgt und bezahlt.

„Seit Jahrzehnten herrscht in der Demokratischen Republik Kongo eine der größten andauernden humanitären Katastrophen. Neben den andauernden Konflikten plagen lebensbedrohliche Krankheiten wie Ebola, Typhus, Malaria und nun Covid-19 die Bevölkerung. Aufgrund der schwachen Gesundheitsinfrastruktur und fehlender Impfmöglichkeiten breiten sich diese Epidemien stark aus und kosten zahllosen Menschen das Leben“, möchte Manuela auf die prekäre Lage aufmerksam machen.

Vor fast genau einem Jahr war Manuela das letzte Mal in Tshumbe, steht aber täglich in Kontakt mit ihrem Regionalkoordinator Fabienne Ngando Odinba: „So bin ich immer am Laufenden und kann Geld überweisen.“

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Aber wegen fehlender Veranstaltungen, bei denen Spendengelder gesammelt werden können, schaut die Situation triste aus. „Wir brauchen jetzt jede Hilfe, die wir kriegen können. Um unterernährte Kinder und Babys wieder aufzubauen, die Menschen auf unserer Krankenstation zu versorgen, die Landwirtschaft auszubauen und den Kindern qualitative Bildung und Schutz in unserer Schule und unserem Kindergarten zu bieten“, bittet Manuela um Unterstützung. Sie hofft, zumindest ab Mai oder Juni dieses Jahres, wieder in den Kongo reisen zu können. Spenden für ihr Projekt können unter „Zukunft für Tshumbe“ bei der Sparkasse Kitzbühel, IBAN AT72 2050 5001 0001 3986 getätigt werden.


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