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Obdachlose von Corona getroffen: Basteln in Quarantäne

Die Notschlafstelle steht im Zentrum der Covid-Krise in der Obdachlosenszene. Eine Herausforderung.

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(Symbolfoto)
© Hammerle

Von Thomas Hörmann

Innsbruck –Die Covid-Pandemie hat jetzt die Innsbrucker Obdachlosen besonders hart getroffen. Über 50 von insgesamt etwa 250 Wohnungslosen sind mit Covid infiziert, ebenso viele gelten als Kontaktpersonen. Sie alle haben keine eigene Wohnung, müssen aber dennoch in Quarantäne. Der Großteil sitzt die verordnete Isolation in der Notschlafstelle am Schusterbergweg ab. Auch für die Betreuer eine Herausforderung, zumal die von den Tiroler Sozialen Diensten (TSD) betriebene Einrichtung normalerweise nur in den Nachtstunden zur Verfügung steht.


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