Transit-Schwerverkehr auf der B100 Drautalbundesstraße erheben

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Durch den Sillianer Ortskern fahren täglich 400 Sattelzüge.
© Blassnig Christoph

Lienz – Zum möglichen Fahrverbot für den Transit-Schwerverkehr auf der B100 Drautalbundesstraße hat der Tiroler Landtag auf Initiative der Abgeordneten Elisabeth Blanik (SPÖ) im Dezember einen Entschluss gefasst. Darin wurde die Landesregierung ersucht, unter Berücksichtigung der Erfahrungen auf der Fernpassstraße zu prüfen, ob und unter welchen Rahmenbedingungen ein Lkw-Fahrverbot für den Transitverkehr auf der B100 Drautalstraße erlassen werden könnte.

Die zuständige LHStv. Ingrid Felipe zeigt Verständnis für das Osttiroler Ansinnen: „Der Verkehr und dabei insbesondere der transitierende Schwerverkehr ist tirolweit eine große Herausforderung, für die anrainende Bevölkerung oftmals eine Zumutung und für die Umwelt eine Belastung. Wirksame Maßnahmen müssen nicht nur rechtlich, sondern auch auf einer validen Faktenbasis vorab eingehend geprüft und vorbereitet werden. Der Auftrag wurde der zuständigen Abteilung für die B100 im Sinne der Landtagsentschließung bereits erteilt. Aufbauend auf den Ergebnissen dieser fachlichen Beurteilung wird danach politisch zu handeln sein.“ Das Land Tirol arbeite in enger Abstimmung mit der Kärntner Landesregierung bereits an der Festlegung und Abstimmung jener Standorte entlang der Drautalbundesstraße, die zur Erhebung der Lkw-Zahlen bzw. für die nachfolgende Auswertung herangezogen werden sollen. (bcp)


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