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Landesumweltanwalt erhebt Einspruch gegen Halle im Haiminger Forchet

Der Umweltanwalt kritisiert Pläne im Haiminger Forchet. Der Bürgermeister sieht diesen Wald jedoch gar nicht betroffen.

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Das Forchet ist einer der wenigen bestehenden Talwälder, der sich seit dem Tschirgantfelssturz vor etwa 3000 Jahren gebildet hat.
© Parth

Ötztal-Bahnhof – Die naturschutzrechtliche Bewilligung für eine Halle mit 4000 m² im Randbereich des Tschirgantbergsturzes stößt Landesumweltanwalt (LUA) Johannes Kostenzer sauer auf. Gegen den Bescheid vom 19. Jänner dieses Jahres wird daher beim Landesverwaltungsgericht Beschwerde erhoben. Es sind vier Punkte, die von Kostenzer beanstandet werden: Erstens wurde ein Lokalaugenschein nach der Schneeschmelze nicht abgewartet, zweitens sind die Projektunterlagen mangelhaft, drittens stößt er sich an der Interessenabwägung und letztlich sei keine Alternativenprüfung durchgeführt worden. Der Haiminger Bürgermeister Jose­f Leitne­r sagt seinerseits, dass die geplante Halle gar nicht im eigentlichen Forchet, sondern auf der Ötztaler Höhe entstehen würde.


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