1.600 Jahre alt: Venedig startete Jubiläumsfeiern

In Venedig haben am Donnerstag die Feierlichkeiten zum Gründungsjubiläum der Stadt vor 1.600 Jahren begonnen. Der Patriarch von Venedig, Francesco Moraglia, zelebrierte eine Messe in der Kirche San Giacomo auf der Insel Rialto. Der Legende nach wurde am 25. März 421 um 12 Uhr mittags der Grundstein für die Kirche gelegt, die als Gelübde zur Rettung vor einem Feuer errichtet wurde. Dies war der Beginn der venezianischen Staatswerdung und der legendären Geschichte der Stadt.

Glückwünsche für das Gründungsjubiläum trafen aus aller Welt ein. Die italienische Post würdigte Venedig mit einer Sonderbriefmarke, die 500.000 Mal aufgelegt wurde. „Venedig ist ein Kreuzweg von Völkern, Kulturen, Religionen, Handel und Innovation, sie ist eine Stadt, die der ganzen Welt gehört“, kommentierte der Bürgermeister von Venedig Luigi Brugnaro.

Der Überlieferung nach befand sich die erste Siedlung Venedigs auf der Rialto-Insel, die etwas höher liegt als die anderen, weshalb sie Rivus Altus (Hohes Ufer) genannt wurde. Die Stadt entstand auf einer Gruppe von Inseln im Umkreis und in der Lagune, auf denen sich Flüchtlinge angesiedelt hatten, die sich dort der Legende nach 408 vor den Westgoten Alarichs in Sicherheit brachten.

Wichtige Informationen über den Ursprung Venedigs sind im Manuskript „Chronicon Altinate“ enthalten, eine der ältesten Geschichtsquellen der Stadt. Die Kompilation der Textsammlung lässt sich nicht auf einen einzelnen Verfasser zurückführen. Sie enthält Legenden zur Entstehung Venedigs. Hinzu kommen Listen von Bischöfen, Päpsten, Dogen und Kaisern, dazu Kirchenverzeichnisse und Geschlechterregister sowie chronikalische Notizen.

aufgelistet. Zu den Events, die trotz Pandemie in Venedig bestätigt wurden, zählen die Nautik-Messe im Arsenal vom 29. Mai bis zum 6. Juni, sowie die Architektur-Biennale ab dem 22. Mai. Einige Veranstaltungen sollen mit dem Gipfeltreffen der G20-Wirtschaftsminister vom 7. bis zum 11. Juli zusammenfallen. Beim Treffen im Arsenal, an dem auch die Notenbankchefs der G20 teilnehmen, soll über die Perspektiven globaler Entwicklung diskutiert werden.


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