In Österreich wieder mehr als 3.1000 Corona-Neuinfektionen

In den vergangenen 24 Stunden sind in Österreich wieder mehr als 3.100 Neuinfektionen verzeichnet worden. Innen- und Gesundheitsministerium meldeten 3.124 neue Fälle, wodurch im Schnitt der vergangenen Woche täglich 3.116 Neuinfektionen hinzukamen. Auf stabil hohem Niveau blieb die Zahl der belegten Intensivbetten - 446 waren es am Donnerstag, um ein Covid-19-Erkrankter weniger als am Vortag. Einen geringen Rückgang gab es auch insgesamt bei den Patienten im Krankenhaus.

In Spitalsbehandlung befanden sich am Donnerstag österreichweit 2.068 Menschen - um 18 weniger als am Mittwoch. Bei den Intensivbetten wurde österreichweit ein Rückgang von einem Patienten verzeichnet. In den besonders ausgelasteten Stationen in der Bundeshauptstadt mussten am Donnerstag um neun Patienten weniger als am Mittwoch behandelt werden. 167 Infizierte lagen in Wien auf Intensivstationen. Ein Ausbau der Spitalskapazitäten auf eine neue Stufe neun in der Bundeshauptstadt wäre möglich. Aus dem Rückgang dürfen laut Gesundheitsverbund keine falschen Schlüsse gezogen werden. Die Situation sei weiter kritisch. Die Versorgung der Patienten sei aber gewährleistet. „Wenn wir mehr Betten brauchen, werden wir mehr Betten schaffen“, betonte eine Sprecherin des Gesundheitsverbundes. Derzeit wird in Wien die Stufe acht vorbereitet. Hierbei sind insgesamt circa 310 intensivmedizinische Betten - davon rund 100 High-Flow-Oxygen-Betten - sowie 768 Normalbetten für die Betreuung von Covid-Erkrankte vorgesehen. Laut Experten-Prognose werden in Wien in zwei Wochen 260 Intensivbetten benötigt.

In Niederösterreich gab es am Donnerstag drei zusätzliche Covid-19-Patienten, wodurch die Intensiv-Belegung auf 94 stieg. Beim bisherigen Höchststand am 25. November 2020 waren 115 Intensivbetten belegt gewesen. Dem Rekordwert näherte sich auch das Burgenland weiter an. Seit Mittwoch mussten zwei weitere Patienten auf Intensivstationen aufgenommen werden, somit befanden sich am Donnerstag dort 18 Erkrankte. Die bisher meisten hatte es im östlichsten Bundesland am 30. November mit 22 gegeben.

Im Vergleich zu vergangenem Donnerstag ist die Zahl der Neuinfektionen heute leicht zurückgegangen. Am 18. März wurden österreichweit 3.357 neue Fälle registriert, eine Woche zuvor waren es jedoch noch weniger als 3.000 gewesen. Am 11. März hatten die Ministerium 2.997 weitere bestätigte SARS-CoV-2-Infizierte gemeldet.

Die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner sank am Donnerstag leicht auf 245 (Mittwoch: 247,7) ab. Innerhalb der vergangenen Woche waren 21.812 Neuinfektionen verzeichnet worden. Am Donnerstag waren österreichweit 33.755 Menschen bestätigte aktive Fälle - um 234 mehr als am Mittwoch. Täglich kamen in der vergangenen Woche somit 591 weitere aktive Fälle hinzu.

Seit Mittwoch wurden weitere 27 Todesopfer verzeichnet. Österreichweit sind somit bisher 9.178 Personen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Innerhalb der vergangenen Woche wurden 196 Todesfälle registriert. Pro 100.000 Einwohner sind seit Beginn der Pandemie bereits 103,1 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

In Österreich wurden bisher 526.393 Menschen positiv getestet. 483.460 gelten als wieder genesen. Den 3.124 Neuinfektionen standen am Donnerstag wieder weniger - 2.863 - neu genesene Menschen gegenüber.

Am Donnerstag wurden wieder sehr hohe Testzahlen gemeldet. Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 418.328 PCR- und Antigenschnell-Tests eingemeldet. Davon waren 75.238 aussagekräftige PCR-Tests, die Positivrate lag bei 4,2 Prozent. Im Schnitt waren in der vergangenen Woche täglich 56.519 zuverlässliche PCR-Abstriche - untersucht worden, davon fielen 5,5 Prozent positiv aus.

Die meisten Neuinfektionen wurden am Donnerstag wieder in der Bundeshauptstadt gemeldet und waren vierstellig - 1.008 kamen in Wien hinzu. In Niederösterreich waren es 672, in Oberösterreich 445. Tirol meldete 247 weitere Infizierte, die Steiermark 229, Salzburg 202. In Kärnten wurden 120 Neuinfektionen verzeichnet, im Burgenland 102 und in Vorarlberg waren es 99.

Exakt 1.033.613 Menschen in Österreich wurden bis Mittwoch laut den Zahlen des E-Impfpasses zumindest einmal geimpft. Sie entsprechen 11,6 Prozent der Gesamtbevölkerung. Von Dienstag auf Mittwoch kamen 31.973 Stiche hinzu. Voll immunisiert wurden bisher 358.475 Menschen, die vier Prozent der Bevölkerung ausmachen.


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