Sammlung im Bozner Museion: Gekommen, um zu bleiben

Neo-Direktor Bart van der Heide setzt im Bozner Museion voll auf die Sammlung und prominente Neuzugänge.

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Einblick in die Ausstellung „Here To Stay“, u. a. mit Figuren von Pawel Althamer.
© luca meneghel

Bozen – Noch ist das Museion – Museum für moderne und zeitgenössische Kunst Bozen Pandemie-bedingt geschlossen. Hinter den Kulissen wurde gearbeitet, tritt Neo-Direktor Bart van der Heide am Donnerstag doch mit einer neuen Sammlungsschau vor die Presse, die wohl erst im April vom Publikum besucht werden kann. Wenn ­überhaupt.

Schon vorab ließ Van der Heide, der das Museion im Juni 2020 als Direktor übernahm, durchsickern, dass es unter seiner Leitung eine Stärkung der hauseigenen Kollektion geben werde. Mit der Ausstellung „Here To Stay“ (bis August 2021) will er die Sammlung feiern und kündigt dazu auch prominente Neuzugänge an, die ganz im Sinne des Ausstellungstitels gekommen sind, um zu bleiben: darunter die Schenkung des „Archivio di Nuova Scrittura“ (ANS) des Mailänder Sammlers Paolo della Grazia, das seit 1998 als Dauerleihgabe immer wieder in Ausstellungen des Museions und des Museums Mart in Rovereto auftauchte. Das Archiv beinhaltet Arbeiten italienischer und internationaler ­Kunstschaffender, die sich mit Sprache und Text in der Kunst, visueller und konkreter Poesie auseinandersetzen. Eine zweite Schenkung erhielt Bozen von der Südtiroler Künstlerin Berty Skuber.

Kontinuierlich erweitert hat sich die Museion-Sammlung auch über Ankäufe aus vergangenen Einzelpräsentationen, von denen einige in „Here To Stay“ zu sehen sind. Insgesamt vereint die Ausstellung 80 Positionen, von den 1960ern bis in die Gegenwart. (bunt)

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