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TT-Leitartikel zu den Nachwehen der Causa Schmid: Kurz in Nöten

Der Kanzler konnte sich auf die Getreuen verlassen – und sie sich auf ihn. Jetzt werden die Jung-Türkisen zum Hemmschuh – und zur Bedrohung für Kurz. Es wird eng. Also muss anderswo ein Erfolg her. Deshalb will er Sputnik kaufen.

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Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP).
© ROLAND SCHLAGER
Michael Sprenger

Leitartikel

Von Michael Sprenger

Nach allem, was bisher bekannt geworden ist: Thomas Schmid ist als Alleinvorstand der Staatsholding ÖBAG nicht mehr tragbar. Diese Meinung hörte man bereits vor Monaten aus dem Büro des Kanzlers. Doch Schmid konnte sich bis heute auf seinen Kanzler verlassen. Und Kurz auf Schmid.

Doch mittlerweile sind ein Teil der Chatprotokolle aus Schmids beschlagnahmtem Handy bekannt geworden. Ein regelrechtes Sittenbild wurde in diesen türkisen Kurz-Nachrichten von und an Schmid, Finanzminister Gernot Blümel und Sebastian Kurz niedergeschrieben. Was ist nur los in der Familie?


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