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Nach 40 Jahren Parteimitgliedschaft: Grissemann aus FPÖ Imst geworfen

Nach teils öffentlicher Kritik an der FPÖ wurde Willi Grissemann aus der Partei ausgeschlossen. Beide Seiten sehen keinen Verlust.

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Willi Grissemann
 (Ex-FPÖ-Mitglied): „Mit diesen Leuten kann ich mir nicht vorstellen, auf ein Bier zu gehen.“
© Parth

Von Thomas Parth

Imst, Innsbruck, Sölden – Er er- und überlebte Jörg Haider und das BZÖ, ließ Knittelfeld und den Ibiza-Skandal hinter sich, doch nach 40 Jahren Parteimitgliedschaft ist nun Schluss. Dem „blauen“ Imster Bezirksehrenobmann, ehemaligen Gemeinderat, Landtagsabgeordneten und Bundesrat Willi Grissemann wurde der Parteiausschluss zugestellt. Inklusive Rechtsmittelbelehrung für etwaige Berufungen oder Anfechtungen des Beschlusses des Landesparteivorstandes.

„Was habe ich in einer Partei der Maskenverweigerer und Covid-19-Skeptiker als Hochrisikopatient noch verloren?“, zeigt sich Grissemann vom Ausschluss aus der FPÖ „geradezu erleichtert“.


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