Innsbrucker Grüne gegen Ressort für FPÖ

Innsbruck – Auch wenn sich das freie Spiel der Kräfte in der Innsbrucker Stadtpolitik noch gar nicht entfaltet hat und die jüngste gemeinsame Sitzung der fünf größten Parteien im Gemeinderat erst ein paar Tage her ist: In den Aussendungen liest man da und dort schon Wahlkampftöne. Etwa von denen Grünen und der neuen Klubobfrau Janine Bex.

„Bevor wir eine Koalition in Innsbruck bekommen, in der die FPÖ stärkste Partei ist, und bevor wieder unnötige Millionenprojekte in der Kostenhöhe der Patscherkofelbahn beschlossen werden, werden wir die Innsbrucker um ihre Meinung befragen – entweder in Form einer Volksbefragung oder in Form von Neuwahlen“, lässt Bex „keinen Zweifel daran, dass Blau-Schwarz in Innsbruck von den Grünen mit aller Kraft verhindert werden“ soll. Die Grünen beziehen sich diesbezüglich auf einen möglichen Flirt von ÖVP-Vize-BM Hannes Anzengruber mit der FPÖ, der nach Ansicht von Bex die Blauen in die Regierungsverantwortung holen und „die drei unnötigen Millionenprojekte Bustiefgarage, Recyclinghof West und 50-m-Schwimmbecken umsetzen“ möchte. (TT)


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