Plus

Tiroler Feuerwehren im Würgegriff der Pandemie – eine Bestandsaufnahme

Auch die Arbeit der Tiroler Feuerwehren leidet unter dem Coronavirus. Eine Bestandsaufnahme zwischen der Sehnsucht nach Normalität und zusätzlichen Aufgaben.

Plötzlich gab es neue Aufgaben: In der Corona-Krise wurden Tirols Feuerwehren immer wieder für neue Aufgaben herangezogen – wie hier auf einem Archivfoto in der damaligen Teststraße Rossau.
© Foto Rudy De Moor

Von Martina Schratzberger

Telfs, Innsbruck, Oberhofen – 2020 hatte es in sich. Auch für die Feuerwehren des Landes. Landesfeuerwehrkommandant Peter Hölzl blickt auf ein herausforderndes Jahr zurück. Ursprünglich hatte man schon vergangenen Herbst auf Erleichterung gehofft. Doch die Pandemie wütete weiter und greift auch in den Feuerwehrapparat ein. Die Einsatzkräfte wüssten zwar auch ohne ständiges Training, wo sie im Ernstfall zupacken müssen. Optimal sei der Umstand freilich nicht. „Wie man jetzt deutlich sieht, ist das Jahr 2021 dem Vorjahr anzuschließen. Die Maßnahmen Abstand, Hygiene, Masken und Tests werden uns wohl noch länger begleiten. Wichtig ist jedoch, dass die Einsatzbereitschaft gegeben ist“, sagt Hölzl. Nachsatz: Freilich würde es sich schwierig gestalten etwa bei einer Personenbergung Abstand zu halten, in diesem Fall werde ein übergeordnetes Interesse schlagend.


Kommentieren


Schlagworte