Tourengeher (31) neun Tage nach Lawinenabgang im Stubaital in Klinik verstorben

Nach einem Lawinenabgang Ende März in Neustift ist ein 31-Jähriger am Dienstag in der Innsbrucker Klinik seinen schweren Verletzungen erlegen.

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Der Tourengeher war von einer Lawine auf der Brennerspitze verschüttet worden.
© zeitungsfoto.at

Neustift – Ende März war ein 31-Jähriger im Stubaital von einer Lawine verschüttet worden und musste reanimiert werden. Am gestrigen Dienstag verlor der Tiroler in der Innsbrucker Klinik den Kampf um sein Leben.

Der junge Mann war Teil einer vierköpfigen Skitourengruppe, die am 28. März (Sonntag) auf dem Weg zur Brennerspitze war. Das Schneebrett hatte er selbst ausgelöst, als er als erster in eine steile Rinne eingefahren war. Er wurde von den Schneemassen in die Tiefe mitgerissen und komplett verschüttet. Seine Begleiter setzten sofort einen Notruf ab und begannen noch vor dem Eintreffen der Helfer mit der Suche nach ihrem Kollegen.

Alle Skitourengeher hatten eine komplette Lawinenausrüstung samt Airbag-Rucksäcken dabei. Es gelang ihnen, den Verschütteten mittels Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) zu orten und auszugraben. Nachdem er befreit wurde, musste er vom Notarzt sofort wiederbelebt werden. Neun Tage später erlag der 31-Jährige seinen schweren Verletzungen. (TT.com)

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