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Weniger Unfälle in Tirols Bergen: „Oft war auch einfach Glück im Spiel“

Sechs Menschen starben in diesem Winter in Tirol bisher bei einem Lawinenabgang. Der Skitouren-Boom hatte, anders als erwartet, keinen Effekt auf die Opferzahl. Die kritische Zeit ist jedoch noch nicht ganz vorbei.

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Ende Jänner wurde ein 15-jähriger Snowboarder in Schwendau von einer Lawine verschüttet. Er konnte schwerverletzt geborgen werden, starb allerdings wenig später in der Innsbrucker Klinik.
© ZOOM.TIROL

Von Benedikt Mair

Innsbruck – Was viele Experten befürchtet hatten, ist nicht eingetreten. Obwohl so viele Einheimische wie nie zuvor im Winter in den Bergen unterwegs waren, davon etliche nach langer Zeit wieder oder erstmals auf Tourenski, ist die Zahl der Lawinen- und Unfallopfer nicht erheblich angestiegen. Zum einen lag das an der meist guten Vorbereitung der Touren oder oft günstigen Schneeverhältnissen. In manchen Fällen hatten die Sportler aber einfach Glück.


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