Abriss der Brandruine des Hofgartencafés in Innsbruck ist für nach Ostern geplant

Am Morgen des 3. Juli 2019 war im Dachstuhl des Innsbrucker Hofgartencafés ein Brand ausgebrochen.
© Thomas Böhm

Innsbruck – Nach einem längeren Rechtsverfahren ist die Burghauptmannschaft Österreich inzwischen auch sachenrechtlicher Eigentümer des ehemaligen Innsbrucker Hofgartencafés. Damit stehe einem Abriss der Brandruine nichts mehr entgegen, freut sich GR Marcela Duftner (Grüne), nach Ostern solle es so weit sein.

Die Burghauptmannschaft hat im Zuge einer Ausschreibung ein Abbruchunternehmen mit dem Abriss beauftragt. Rund 100 Fahrten mit einem vierachsigen Lkw sind zur Entfernung des Bauschutts nötig. Um Flurschäden samt Verletzungen von Baumwurzeln bei Fahrten durch den Hofgarten zu verhindern, ist geplant, dass für die Zeit der Baustelle eine Öffnung in die denkmalgeschützte Mauer geschnitten wird, berichtet Duftner. Dann könne der Abtransport ostseitig über den derzeitigen Busparkplatz beim Fennerareal erfolgen. BM Geor­g Willi (Grüne) will sich darum bemühen, dass ein neues Hofgartencafé dauerhaft eine Zufahrt über das künftige MCI-Areal erhalten soll. (TT)

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