Einige Kärntner und steirische Übergänge nach Slowenien zu

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Die coronabedingt verschärften Ein- und Ausreiseregeln in Slowenien haben auch Auswirkungen auf den Grenzverkehr in Kärnten und der Steiermark. Wie die Polizei in Kärnten bzw. der Steiermark am Montag auf APA-Anfrage mitteilte, sind in Kärnten nur zwei Grenzübergänge, der Karawankentunnel und der Loiblpass, durchgängig offen. In der Steiermark sind es der Autobahngrenzübergang Spielfeld auf der A9, der Übergang in Bad Radkersburg sowie in Sicheldorf.

In der Zeit von 5.00 bis 23.00 Uhr ist eine Ein- und Ausreise über Grablach und Lavamünd möglich, alle anderen Kärntner Grenzübergänge zu Slowenien sind gesperrt. Die Bestimmungen gelten bis inklusive 12. April.

In der Steiermark gibt es zeitweise Öffnungen am Bundesstraßengrenzübergang B67 in Spielfeld zwischen 5.00 und 7.00 Uhr bzw. 17.00 und 19.00 Uhr. Selbiges gilt für die Murbrücke in Mureck zwischen 4.30 und 7.30 Uhr sowie zwischen 16.00 und 20.00 Uhr. Die Kontrollstelle in Langegg ist zwischen 6.00 und 7.30 Uhr bzw. 16.00 und 18.00 passierbar. Die restlichen, kleinen Übergange sind dicht. „Es hat keinen Sinn zu kontrollieren, wenn die slowenischen Kollegen zumachen“, sagte ein Polizist zur APA.

Die Ausreise aus Slowenien in jene Länder, die als Risikogebiete eingestuft sind, wird verboten, ging zuvor aus einer Mitteilung des slowenischen Innenministeriums hervor. Alle Nachbarländer stehen auf der „roten Liste“, in Fall von Österreich gilt lediglich Vorarlberg nicht als Risikogebiet.

Ausnahmen vom Ausreiseverbot gelten für Personen, die eine Covid-Erkrankung bereits überstanden haben oder geimpft sind. Auch Personen, die regelmäßig die Grenze passieren, dürfen weiterhin ausreisen.


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