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Innsbrucks BM Willi erteilt Maskenpflicht im Freien eine Abfuhr

Das Aufstellen der Sitzmöbel am Marktplatz verzögert sich – es soll nun erst nächste Woche erfolgen.
© Foto Rudy De Moor

BM Willi (Grüne) verteidigt die geplante Aufstellung von Sitzmöbeln am Marktplatz, für ÖVP und FI ist das wegen steigender Corona-Zahlen derzeit das falsche Signal. Eine Diskussion über FFP2-Masken im Freien läuft.

Innsbruck – Nachdem Innsbruck in Sachen Corona lange Zeit sehr gut dastand, sind die Infektionszahlen zuletzt rapide gestiegen. Dass die Stadt gerade jetzt die Aufstellung von Sitzmöbeln am Marktplatz ankündigt, sorgt, wie berichtet, für Kritik der Opposition – und nun auch für Dissens in der Stadtregierung.

Die Inzidenz habe sich binnen 14 Tagen verdoppelt, meint Vize-BM Hannes Anzengruber (ÖVP), da seien die Sitzmöbel „ein falsches Signal“ – und zugleich ein „Affront gegenüber der lokalen Gastronomie, die noch immer geschlossen hat“. Zum jetzigen Zeitpunkt sei er gegen solche „Großinstallationen“, weil sich auf derartigen Bänken auch Angehörige verschiedener Haushalte mischen würden. Zielführender wäre es, Bänke in Parks aufzustellen, wo dies noch nicht erfolgt sei, befindet Anzengruber. Denn da hätten nur wenige Personen pro Bank Platz.

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