SOS-Kinderwelt in Innsbruck baut Angebot aus

Mit 1. April ist, in Kooperation mit Stadt und Land, ein neues Angebot gestartet, die „SOS-Kinder.Welt mobil“ – niederschwellige Sozialarbeit für Familien mit Flucht- und Migrationshintergrund, die von der Corona-Krise besonders betroffen sind.

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Die „SOS-Kinder.Welt“ in Innsbruck zieht 5-Jahres-Bilanz.
© SOS-Kinder.Welt

Innsbruck – Vor fünf Jahren, im März 2016, startete SOS-Kinderdorf in Innsbruck-Wilten, unweit vom Cineplexx, ein Pilotprojekt für Kinder und Familien aus Innsbrucker Flüchtlingsheimen – die „SOS-Kinder.Welt“. An mittlerweile vier Nachmittagen pro Woche (Montag bis Donnerstag) werden dort Kinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, intensiv auf Kindergarten und Schule vorbereitet. Während die Kinder Angebote im Kreativraum, Förderprogramme oder das freie Spiel nützen, besuchen ihre (Groß-)Mütter den Deutschkurs (A0 bis A2) im angeschlossenen Kursraum. Kostenlose Sozialberatung rundet das Programm ab. Seit Herbst 2019 gibt es neben Gruppenangeboten auch Einzelförderung für Kinder mit erhöhtem Unterstützungsbedarf bzw. Intensivbegleitungen für die ganze Familie. In fünf Jahren nützten über 13.700 Tagesbesucher das Programm, der Großteil stammt aus Afghanistan, Syrien, dem Irak, Iran und Somalia.

Mit 1. April ist, in Kooperation mit Stadt und Land, ein neues Angebot gestartet, die „SOS-Kinder.Welt mobil“ – niederschwellige Sozialarbeit für Familien mit Flucht- und Migrationshintergrund, die von der Corona-Krise besonders betroffen sind. (TT)


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