Zugsunglück in Taiwan forderte 36 Tote und 72 Verletzte

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Nach einem schweren Zugsunglück in Taiwan werden Dutzende Todesopfer befürchtet. Wie die Behörden am Freitag mitteilten, wurden nach dem Bahnunfall im Landkreis Hualian 36 Menschen geborgen, bei denen zunächst keine Lebenszeichen festgestellt werden konnten. 61 Menschen wurden in Krankenhäuser gebracht, mehr als 70 Personen seien weiterhin in den Trümmern des Zuges eingeschlossen.

Der Zug, der zur Küstenstadt Taitung fuhr, kam in einem Tunnel nördlich von Hualien von den Schienen ab. Die hinteren Waggons stießen daraufhin gegen die Wand des Tunnels. In dem Zug mit acht Wagen sollen sich 350 Passagiere befunden haben. Kurz vor der Ausfahrt des Tunnels sei ein Baustellenfahrzeug einen Hang hinabgestürzt und auf den Gleisen mit dem Zug zusammengeprallt, berichete die Feuerwehr. Der vordere Teil des Zuges befand sich außerhalb des Tunnels.

Die Rettungsarbeiten dauerten Freitagfrüh (MESZ) an. Fotos und Videos in taiwanischen Medien zeigten einen Teil des Zuges, der von der Tunnelwand zerdrückt schien. Vor dem Tunnel reihten sich mehrere entgleiste Wagen.

Wie die taiwanische Nachrichtenagentur CNA berichtete, war der Express-Zug auf dem Weg in die südosttaiwanische Stadt Taitung. Das Unglück ereignete sich zum Auftakt des mehrtägigen Totengedenkfestes. Zuletzt war es im Oktober 2018 in Taiwan zu einem schweren Zugunglück gekommen. Damals starben 18 Menschen.

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Im Jahr 2018 starben 18 Menschen und 175 wurden verletzt als ein Zug im Nordosten Taiwans entgleist. Auch damals war der Zug auf dem Weg in die Küstenstadt Taitung.


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