NEOS wollen Dach für das Tivoli-Bad in Innsbruck

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Statt des Baus eines 50-m-Sportbeckens schlagen die NEOS eine flexible Glasüberdachung für das bestehende Freibad vor.
© ZoomRoom & LivingArt

Innsbruck – Die NEOS Innsbruck sprechen sich gegen den Neubau eines zusätzlichen 50-m-Sportbeckens am Tivoli aus – und präsentierten gestern einen Alternativvorschlag in Form einer flexiblen Glasüberdachung. Es brauche ein ganzjähriges 50-m-Becken, betonen GR Julia Seidl und GR Dagmar Klingler-Newesely. Doch die im Raum stehenden Kosten von ca. 40 Mio. Euro für einen Neubau (inkl. Mehrwertsteuer, Straßenraum, Planungskosten und Wettbewerb) seien für die Stadt mit ihrem 180 Mio. Euro schweren Schuldenrucksack aktuell nicht vertretbar. Zudem sei die Liegewiese im Tivoli im Sommer bereits ohne weiteres Becken überfüllt.

Die Alternative einer flexiblen, minutenschnell schließbaren Überdachung des bestehenden Freibades, die man mit einer spezialisierten Firma aus Vorarlberg erarbeitet habe, koste laut erster Kostenschätzung nur ca. 4 Mio. Euro. So könne man „aus einem reinen Freibad ein ganzjähriges Sportschwimmbad machen“ – und zusätzlich das Hallenbad Höttinger Au sanieren, umbauen oder sogar ergänzen, statt es zu schließen. (TT)


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