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Kontroverse um Meinungsfreiheit in Milser Dorfzeitung

Ein fraktioneller Beitrag, in dem die Sinnhaftigkeit der Corona-Impfung bezweifelt wird, wurde in der Milser Dorfzeitung nicht abgedruckt. „Zensur“-Vorwürfe einzelner Mandatare weist die Redakteurin scharf zurück.

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Die Fraktionsspalte von „Aktives Direktes Mils“ blieb jüngst leer, geplant war ein Meinungsbeitrag gegen die Impfung.
© Gem. Mils/Screenshot, TT, De Moor

Von Michael Domanig

Mils – Das Thema Corona-Impfung bewegt derzeit wie kein zweites – und erfasst natürlich auch die Kommunalpolitik. In Mils herrscht nun Aufregung um einen in der Dorfzeitung geplanten Beitrag von GR Andreas Unterberger (Liste „Aktives Direktes Mils“), der auf den Fraktionsseiten („Standpunkte“) nicht abgedruckt wurde.

Im Text (er liegt der TT vor) wollte Unterberger zehn Fragen zur Impfung stellen und gleich selbst beantworten, um den Lesern „die Impfentscheidung zu erleichtern“. Fragen wie jene, ob die Impfung verhindere, „dass ich angesteckt werde“ bzw. „dass ich andere anstecke“, beantwortet er ebenso mit Nein wie jene, ob die Impfstoffe „vollumfänglich getestet“ und „regulär zugelassen“ worden seien. Unterbergers Fazit: „Die so genannten Gratisimpfungen (bezahlt haben wir sie ja schon mit unseren Steuergeldern) bringen mir und anderen also nichts außer ein lebenslanges unbekanntes Risiko, Nebenwirkungen zu erleiden.“


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