Hurkacz komplettierte Außenseiter-Finale von Miami

Zwei Außenseiter spielen um den ersten Masters-1000-Tennistitel 2021. Nach Teenager Jannik Sinner aus Südtirol zog am Freitag (Ortszeit) Hubert Hurkacz ins Miami-Finale ein. Der als Nummer 26 gesetzte Pole besiegte den viertgereihten Andrej Rublew 6:3,6:4. Damit nutzte keiner der angetretenen Top-Ten-Spieler die Chance, dass die Topstars Novak Djokovic (SRB), Rafael Nadal (ESP) und Roger Federer (SUI), aber auch der Niederösterreicher Dominic Thiem, nicht angetreten waren.

Favorit Rublew fand diesmal nicht zu seinem Spiel. „Das war nicht mein Tag, trotzdem war es eine großartige Woche für mich“, meinte der Russe nach Verpassen seines ersten Masters-Endspiels. Das hat nun Hurkacz geschafft, wie auch der davor gegen Roberto Bautista (ESP) 5:7,6:4,6:4 siegreich gebliebene Sinner. Die beiden Finalisten waren vor den Australian Open in Melbourne sowie Mitte März in Dubai gemeinsam im Doppel angetreten. „Das wird ein lustiges Match“, meinte Hurkacz daher nun.

Der 24-Jährige hatte im Viertelfinale den Griechen Stefanos Tsitsipas ausgeschaltet, befindet sich auf einer Erfolgswelle. Sollte er in Florida seinen dritten ATP-Titel holen, würde er in der Weltrangliste erstmals in die Top 20 auf Rang 16 vorstoßen. Bei einer Niederlage wäre er 25., auch das um drei Positionen besser als sein bisheriges Karrierehoch. Sinner war noch nie in den Top 30, bei einer Niederlage wäre er 22. Sollte der 19-Jährige seinen dritten ATP-Titel gewinnen, würde er auf Rang 14 vorrücken.

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