Wolfsburg und Frankfurt kommen Champions League immer näher

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Trainer Oliver Glasner und der VfL Wolfsburg sind ebenso wie Adi Hütter und Eintracht Frankfurt dem Champions-League-Ticket in der deutschen Fußball-Bundesliga am Samstag einen großen Schritt nähergekommen. Wolfsburg setzte sich mit Xaver Schlager gegen Köln 1:0 (0:0) durch, hat bereits elf Punkte Vorsprung auf Platz fünf, den Borussia Dortmund belegt. Der BVB unterlag Stefan Ilsankers Frankfurt zuhause 1:2 (1:1) und liegt sieben Zähler hinter der viertplatzierten Eintracht.

Bayer Leverkusen profitiert von der BVB-Niederlage und zog dank des 2:1 (1:0) gegen Schlusslicht Schalke mit den auf Rang fünf liegenden Borussen gleich. Der große Schlager der 27. Runde zwischen Leader Bayern München und den vier Punkte dahinter liegenden Leipzigern wurde um 18.30 Uhr angepfiffen.

Der Samstag begann für den BVB denkbar schlecht. Frankfurts Filip Kostic konnte auf der linken Seite flanken, den hohen Ball wehrte Nico Schulz (11.) ins eigene Tor ab. Erling Haaland vergab die große Chance zum Ausgleich (25.), ehe Mats Hummels (45.) artistisch aus kurzer Distanz doch noch für den BVB traf. Das vermeintliche 2:1 für die Eintracht durch Stefan Ilsanker (65.) wurde wegen Abseits nicht gegeben - der Siegtreffer von Andre Silva (87.) hingegen zählte.

Leverkusens neuer Trainer Hannes Wolf bejubelte in der 26. Minute das erste Tor, das Lucas Alario erzielte. Es war das bereits 70. Gegentor für Schalke (Alessandro Schöpf ab 74.) nach 27 Spielen - Vereinsnegativrekord. In der zweiten Hälfte wurden die Königsblauen etwas offensiver, doch das nächste Tor erzielte Leverkusens Patrik Schick (72.). Rückkehrer Klaas-Jan Huntelaar (81.) machte sich danach mit 37 Jahren und 234 Tagen zu Schalkes ältestem Bundesliga-Torschützen. Leverkusen spielte ohne den verletzten ÖFB-Teamkapitän Julian Baumgartlinger, Aleksandar Dragovic war nur Ersatz.

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Köln spielte eine gute erste Halbzeit in Wolfsburg, ohne dabei das Führungstor zu erzielen. Der VfL machte es besser: Josip Brekalo (70.) traf nach engagierter Vorarbeit von Wout Weghorst. Positiv aus österreichischer Sicht: Bei den abstiegsbedrohten Kölnern stand Florian Kainz nach seiner Knie-Verletzung erstmals in dieser Saison im Kader und gab in der 74. Minute sein Comeback.

Eng bleibt die Lage für Arminia Bielefeld und Mainz 05. Die Arminia holte mit Manuel Prietl im Abstiegsduell bei Mainz 05 (mit Philipp Mwene) ein 1:1 (0:0), das keinem der beiden richtig hilft. Mainz liegt mit 18 Punkten immerhin knapp vor dem Relegationsrang, den Köln (16) einnimmt. Dahinter folgt mit ebenfalls 16 Zählern Bielefeld.


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