„Cabrio“-Lösung für das Tivoli-Bad stößt auf Kritik

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Innsbruck – Mit ihrem Vorschlag, das Becken im Tivoli zu überdachen statt ein 50-Meter-Sportbecken neu zu bauen, sorgen die NEOS für Kopfschütteln bei Stefan Opatril, Vizepräsident des österreichischen Schwimmverbandes. Er kann einer „Cabrio“-Lösung gleich aus mehreren Gründen nichts abgewinnen, wie er in einem offenen Brief mitteilt. So würde man Innsbruck damit das einzige Sportbad im Freien nehmen. „Die Stirnseite des Beckens im Norden und Süden werden ganzjährig geschlossen sein, da sich diese Elemente nicht verschieben lassen“, erklärt Opatril. Völlig unklar sei auch, wie das Becken beheizt werden soll. Ausschließlich über die Wassertemperatur sei das angesichts von Minusgraden in den Wintermonaten nicht möglich. Zudem seien die Kosten für die Instandhaltung außer Acht gelassen. Auch sei bei einer Überdachung kein Training mehr möglich. „Für Trainer und Betreuer wird in dieser Halle kein Platz mehr sein“, warnt Opatril, der einmal mehr für den Bau eines 50-Meter-Hallenbads plädiert.

Rückendeckung kommt von Stadträtin Christine Oppitz-Plörer. „Visualisierungen sind nicht die klügste Grundlage für so wichtige Entscheidungen“, sagt Oppitz-Plörer in Richtung der NEOS, denen sie rät, sich stattdessen mit den Betroffenen und Experten auszutauschen. (TT, dd)

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