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Klippenspringer-Legende Duque: „Es war ein bisschen verrückt“

Auf die Pension folgte die Corona-Pandemie: Auch das Leben von Orlando Duque wurde 2020 auf den Kopf gestellt. Aktuell hofft die Klippenspringer-Legende auf die neue Saison.

Der heute 46-jährige Kolumbianer Orlando Duque war jahrelang das Maß aller Dinge beim Klippenspringen.
© www.redbullmediahouse.com

Von Daniel Suckert

Innsbruck – Es klingt ein wenig wie die Geschichte des Barkeepers, der am Ende als Millionär dasteht. Orlando Duque war Teil des Unterhaltungsprogramms im Safaripark in Gänserndorf vor den Toren Wiens – heute ist er in Kolumbien ein Nationalheld und trotz Rückzugs aus dem aktiven Wettbewerb („Red Bull Cliff Diving“) nach wie vor das Aushängeschild und Mentor für die junge Garde.

„Klippenspringen ist erst Angst und Hass, dann Liebe“, erklärte der 46-Jährige einst. Das hat sich über die Jahrzehnte seines aktiven Seins nie verändert. Ganz im Gegenteil zur Situation kurz nach seiner Wettbewerbs-Pension (2019). Wenige Monate später war die Corona-Pandemie auch in Kolumbien: „Viele in Südamerika glaubten, wenn ich ein paar gesunde Säfte trinke, passiert mir nichts.“ Die Welt stand auf einmal still, auch die Weltcup-Saison der Klippenspringer (2020) wurde abgesagt. „Darum kann ich den Wettbewerb trotz meiner Pension vor zwei Jahren noch gar nicht vermissen“, wie er der TT mit einem Lächeln erklärte.


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