Corona-Maßnahmen dürften am Dienstag nicht verschärft werden

Keine großen Verschärfungen der Schutzmaßnahmen dürfte der Corona-Gipfel am Dienstag bringen. Die Regierung bespricht einmal mehr mit Experten, Opposition und Landeshauptleuten die Situation. Die Lage hat sich allerdings - vor allem im Osten - über die Osterfeiertage zugespitzt. Wien meldete Tag für Tag einen neuen Rekordstand an Intensivpatienten. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) setzt weiter auf regionale Maßnahmen.

Aber die Coronazahlen sind österreichweit nach oben gegangen, auch im Westen - weil sich die britische Virus-Mutation mittlerweile auch dort breitmacht. Die Ampel-Kommission hat zuletzt wieder ganz Österreich auf „rot“ gesetzt, auch Vorarlberg. Dort wird an den Öffnungen festgehalten, obwohl sich die 7-Tages-Inzidenz binnen einer Woche auf fast 130 verdoppelt hat.

ÖVP-Kanzler Sebastian Kurz bleibt aber weiter bei der Strategie der regionalen Maßnahmen. Er erklärte am Wochenende, man werde „versuchen, mit den bestehenden Maßnahmen auszukommen“. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hielte „unbedingt eine Trendwende“ zu deutlich sinkenden Infektionszahlen binnen zehn Tagen für nötig. Ob die Osterruhe im Osten ausreicht oder ob Zusatzmaßnahmen nötig wären werde man besprechen.

Denkbar wäre eine Verlängerung des Lockdowns in Wien, Niederösterreich und Burgenland über den 11. April hinaus. Diesbezügliche Ankündigungen gab es im Vorfeld allerdings nicht. Einziges offiziell genanntes Ziel der Dienstags-Runde war, dass weniger Corona-belastete den stärker infektionsgeplagten Ländern helfen, also Intensivpatienten abnehmen, sollen.

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