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Lienzer Psychologin: „Mit Geschwistern lernt man Krisen meistern“

Die weltweite Pandemie trifft Kinder und Jugendliche besonders hart, sagt eine Lienzer Psychologin anlässlich des Tages der Geschwister.

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In Krisenzeiten können Geschwister zusammenwachsen, auch wenn sie sich üblicherweise in den Haaren liegen.
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Von Christoph Blassnig

Lienz – In der Zeit einer Krise rücken Geschwister näher zusammen, auch wenn sie sich üblicherweise in den Haaren liegen. „Diese Erfahrung haben im vergangenen Jahr viele Eltern gemacht“, berichtet Katja Lukasser, klinische sowie Gesundheitspsychologin und Elternberaterin mit eigener Praxis in Lienz. Die Pandemie und alle damit begründeten gesellschaftlichen Einschränkungen würden Kinder und Jugendliche hart treffen. „Zum Teil reagieren sie deutlich mit Zwangsstörungen und Angstzuständen, zum Teil ziehen sie sich stark zurück und kommen nur mehr zum Essen und für den Toilettengang aus ihrem Zimmer“, sagt die Fachfrau. Ebenso müssten Eltern aufmerksam sein, wenn ihr Kind die aktuelle Lebenssituation scheinbar völlig unbeeindruckt zu meistern scheine.


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