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Bahnstrecke bis Brücken: Langwierige Folgen einer Mure vor drei Jahren in Schnann

2018 zog der Schnanner Bach eine Schneise der Verwüstung durch den Ort. Heuer will man die Bahnlinie, die die Mure beschädigt hatte, absichern.

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2018 brachte der Schnanner Bach eine extreme Mure ins Tal. Auch die Bahnlinie war betroffen.
© LIEBL Daniel

Von Matthias Reichle

Pettneu, Schnann – Es waren dramatische Stunden, die die Anrainer wohl noch lange im Schlaf verfolgen. Am Abend des 1. August 2018 ging über dem Stanzertaler Örtchen Schnann ein schweres Unwetter niede­r, aufgrund der Regenfälle und des Hagels trat auch der Schnanner Bach über die Ufer. „So etwas hat man bis dato noch nie gesehen“, staunt Daniel Kurz, Leiter der Wildbach- und Lawinenverbauung Oberes Inntal, noch heute über die Naturgewalt. Die Mure kam in mehreren Schüben, sie schoss mit hoher Geschwindigkeit über das bereits volle Bachbett der Rosann­a und die Zuggleise der Arlbergbahn hinweg. Dass trotz aller Sicherheitsmaßnahmen nichts passiert ist, sei auch Glück gewesen, meint Kurz. „Es war extrem.“


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